Glossar
Physische Verfügbarkeit
Auch bekannt als · Physical Availability
Physische Verfügbarkeit beschreibt, wie leicht eine Marke zu finden und zu kaufen ist — über Orte, Zeiten und Anlässe hinweg.
Physische Verfügbarkeit beschreibt, wie leicht eine Marke zu finden und zu kaufen ist. Sie umfasst die Distribution, geht aber weiter: Regalplatz, Öffnungszeiten, Lieferoptionen, die Zahl der Klicks bis zur Kasse – und ob das Produkt in dem Moment da ist, in dem der Bedarf entsteht.
Warum Physische Verfügbarkeit zählt
Sie ist der zweite der beiden strukturellen Wachstumshebel. Eine Marke kann bekannt sein und trotzdem nicht wachsen, wenn der Kauf Mühe kostet. Umgekehrt wachsen Marken oft schlicht deshalb, weil sie leichter zu kaufen wurden – ein neuer Kanal, eine neue Gebindegröße, ein neuer Markt.
Physische Verfügbarkeit in der Praxis
- Präsenz. Dort verfügbar sein, wo die Kategorie gekauft wird – nicht nur dort, wo sich die Marke wohlfühlt.
- Auffindbarkeit. Innerhalb dieses Orts gefunden werden: Regal, Suchergebnis, Menü.
- Passendes Format. Die Packung, Größe oder den Tarif anbieten, der zum Anlass passt.
Physische und Mentale Verfügbarkeit wirken als Paar: Aufmerksamkeit ohne Zugang verpufft, Zugang ohne Erinnerung bleibt unbemerkt.
Quelle · Ehrenberg-Bass Institute (Byron Sharp)
Verwandte Begriffe
Mentale Verfügbarkeit
Mentale Verfügbarkeit ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Marke in einer Kaufsituation in den Sinn kommt — wie leicht und wie oft sie bemerkt, wiedererkannt und gedacht wird.
Penetration
Penetration ist der Anteil der Kategoriekäufer, die eine Marke in einem Zeitraum mindestens einmal gekauft haben — der wichtigste Treiber von Markenwachstum.